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SED-Opferverband will gegen Lötzsch protestieren

Vereinigung der Opfer des
Stalinismus kritisiert Linke-
Vorsitzende Lötzsch. (Archiv)

Berliner Zeitung
08.01.2011, 15:40 Uhr
Berlin - Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS)
hat der Äußerung von Linke-Chefin Gesine Lötzsch widersprochen, ihre Partei habe bereits 1990 unwiderruflich mit dem Stalinismus gebrochen. Dies sei falsch, erklärte der nach eigenen Angaben mitgliederstärkste SED-Opferverband am Samstag in Berlin. Auch habe sich die Linke bis heute nicht für ihre Verbrechen in der DDR- Diktatur entschuldigt. Die Opfervereinigung kündigte für den Abend Proteste gegen Lötzsch und ihre Äußerungen an. Dann wollte die Politikerin in Berlin an einer Podiumsdiskussion über den Kommunismus teilnehmen.



Pressemitteilung 07.01.2011

+++ Die Medien sind freundlichst um Verbreitung gebeten +++


SED-Opferverband fordert Rücktritt von LINKE-Chefin Lötzsch

VOS regt Beobachtung der LINKEN durch Verfassungsschutz an

Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) hat LINKE-Chefin Lötzsch zum Rücktritt aufgefordert. Mit ihrer Ankündigung, den Kommunismus in Deutschland einführen zu wollen, habe sie den Boden des Grundgesetzes verlassen, erklärte der mitgliederstärkste SED-Opferverband. Ihre nachträgliche Distanzierung von den Verbrechen des Kommunismus am heutigen Tag sei halbherzig, es fehle eine Entschuldigung der SED-Nachfolgepartei für die Verbrechen während des DDR-Regimes, so die VOS.


Ronald Lässig, stellvertretender VOS-Bundesvorsitzender, erklärt:

"Frau Lötzsch ist auf dem linken Auge blind. Der Kommunismus ist von Wladiwostok bis zur Elbe wie ein Kartenhaus zusammengeklappt. Dass Frau Lötzsch das Experiment nochmal starten will und kein Wort der Entschuldigung für die Opfer übrig hat, ist schmerzlich vor allem für die Opfer der SED-Diktatur."

Falls die LINKE-Chefin nicht zutrücktrete, müsse die Partei künftig flächendeckend vom Verfassungsschutz beobachtet werden, fordert der SED-Opferverband. Eine Partei, deren Vorsitzende das Ziel des Kommunismus als Parole ausgibt, sei gefährlich für die freiheitlich-demokratische Grundordnung.


Lötzsch, die im steuerfinanzierten Abgeordnetenbüro in Berlin-Lichtenberg regelmäßig alte Stasi-Kader zu Versammlungen beherbergt, hatte in dieser Woche im marxistischen Zentralorgan „Junge Welt“ erklärt, ihre Partei wolle „Wege zum Kommunismus“ ausprobieren, „ob in der Regierung oder der Opposition“.


Morgen will die LINKE-Chefin gemeinsam mit der früheren RAF-Terroristin Viett in Berlin eine Talkshow bestreiten. Dass Lötzsch ausgerechnet die einst Stasi-finanzierte RAF-Terroristen treffen wolle anstatt sich für SED-Opfer einzusetzen zeige die Geisteshaltung der LINKE-Chefin. Ihr Motto, so die VOS, heiße offenbar: Vorwärts in die Vergangenheit!


Die VOS wurde 1950 in Berlin gegründet. Sie ist der älteste und größte Opferverband und vereint bundesweit Tausende Opfer der SED-Diktatur und deren Sympathisanten.


Ansprechpartner:

Ronald Lässig, Pressesprecher der VOS

9.1.11 14:31
 



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