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Stellungnahme zu der Koalitionsbereitschaft der SPD mit den LINKEN

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

Stellungnahme zu der Koalitionsbereitschaft der SPD mit den LINKEN

200.000 Menschen hat sie das Leben gekostet - die Eishölle von Workuta. Gelegen am Nordpolarkreis wurde das Archipel GULag genannte Lagersystem zum Massengrab für die, denen die kommunistischen Machthaber misstrauten. Einer von ihnen war Horst Schüler, 1924 geboren, sozialdemokratisch erzogen, von einem sowjetischen Militrätribunal in Potsdam 1951 zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Mehr als vier Jahre muss er unter unmenschlichen Bedingungen schuften und überlebt nur knapp den massenhaften Tod um ihn herum. Erst 1955 wird er von Bundeskanzler Konrad Adenauer aus der Sowjetunion freigekauft. Seitdem steht für den Journalisten fest: Er will mahnen - gegen kommunistische Gewalt, gegen Unrecht und für die Freiheit des Einzelnen. Gestern Abend war Schüler Ehrengast in Potsdam, sprach vor mehr als 200 Gästen, die trotz strömenden Regens vor die ehemalige Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit in der Lindenstraße gekommen waren.

Unter ihnen auch die Landesvorsitzende der CDU Brandenburg Johanna Wanka. Eingeladen hatte die Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft, deren Ehrenvorsitzender Schüler ist. Ihr Ziel an diesem Abend: Mit Kerzen ein Zeichen gegen die neue rot-rote Landesregierung in Brandenburg setzen. Schüler: "Dieser 9. November ist ein Tag der Freude, aber auch ein Tag der Empörung. Ohne Not hat Matthias Platzeck den Tätern von einst wieder zur Macht verholfen. Versöhnung kann man nicht von oben verordnen."

Ähnlich sieht es auch der Bundesvorsitzende der UOKG, Rainer Wagner, der mit Liedermacher Rainer Schottländer durchs Programm führt. Als studierter Theologe hatte Wagner von 1967-69 ebenfalls in politischer Haft gesessen und weiß, wovon er spricht. Eindringlich warnt er vor der Rückkehr der Extremisten an die Macht. "Die Linke ist nichts weiter als die SED", ruft er den Anwesenden zu und erntet tosenden Applaus an diesem nasskalten Abend im November, an dem mehr 200 Bürger in Potsdam ein stilles, aber wirkungsvolles Zeichen gegen Rot-Rot setzen.


25.3.11 21:01
 



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